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zu Hause in Puchheim
Es gibt wirklich nur einen Kinderarzt in Puchheim für beinahe 22.000 Einwohner!

In der kommunalpolitischen Puchheimer Facebookgruppe wurde vor wenigen Tagen die Frage einer Bürgerin, ob die Stadt dagegen etwas unternehmen könne, von Bürgermeister Seidl mit „Leider nein“ beantwortet. Im Hinblick auf die Verantwortung unseres Bürgermeisters für die Lebensqualität in unserer Stadt machst er es sich damit ein bisschen zu leicht!

Die Stadt kann etwas tun! Schaffen wir einerseits in unserem Puchheim die Voraussetzungen, dass ein zusätzlicher Kinderarzt gerne zu uns kommt, bei uns lebt und arbeitet. Außerdem hat eine von der Stadt unterstützte oder initiierte Initiative in Richtung der Entscheidungsgremien sicherlich mehr Gewicht, als unkoordinierte, wenn auch wiederkehrende Hinweise einzelner Eltern und Betroffener. 

Richtig ist, dass die Kassenzulassungen im Rahmen der Bedarfsplanung von einem Ausschuss der kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkassen vergeben werden. Dieser Planung liegt als Bezugsregion jedoch der gesamte Landkreis zugrunde. Der Landkreis FFB gilt als Teil des Münchner „Speckgürtel“ per Definition als durch die Stadt „mitversorgt“, zusätzlich weist er bei Kinderärzten eine Überversorgung zwischen 150 - 170% auf, dennoch weisen wir auf die bestehende Unterversorgung innerhalb der Stadt Puchheim hin. Daraus resultiert, dass die Puchheimer nicht nur in Scharen zur Arbeit pendeln müssen, sondern auch beim Arztbesuch mit dem eigenen Kind sind die Eltern auf Busse, Bahnen oder das eigene KFZ - insbesondere nach Gröbenzell oder Eichenau - angewiesen. Respekt vor jedem, der mit einem kranken Kind bei Wind und Wetter trotzdem das Fahrrad benutzt.

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